Über uns

„Während meiner Tenniskarriere habe ich das Glück gehabt, viel zu reisen und viele Länder kennen zu lernen. Auf diesen Reisen habe ich oft gesehen, unter welchen schrecklichen Bedingungen viele Kinder in anderen Ländern der Welt aufwachsen müssen. Damals fasste ich den Plan, mich nach meinem Rückzug vom Profisport für die Zukunft dieser Kinder einzusetzen.“
Stefanie Graf

Das Team von Children for Tomorrow

Situation:
Laut UNHCR gibt es zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg über 50 Millionen Flüchtlinge weltweit. (Stand Juni 2014). Fast die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche.

Die meisten Flüchtlinge kommen aus Afghanistan, Irak, Somalia und der Demokratische Republik Kongo. Die aktuell fünf größten Aufnahmeländer von Flüchtlingen sind Pakistan, Iran, Syrien, Deutschland und Jordanien. In Deutschland stellten 2011 insgesamt 53.347 Menschen einen Asylantrag. Die meisten Flüchtlinge kamen aus Afghanistan, gefolgt von Irak, Serbien, Iran, Syrien.

Ziel:
Children for Tomorrow ist eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, Kinder und Familien, die Opfer von Krieg, Verfolgung und organisierter Gewalt geworden sind, zu unterstützen. Sie wurde 1998 von Stefanie Graf ins Leben gerufen. Die Stiftung bietet Kindern, die unterschiedlichste Gewalterfahrungen gemacht haben, Hilfe beim “seelischen Wiederaufbau”.

Strategie:
In Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und Kindergärten werden Mittel zur Finanzierung von Kinderpsychologen und Fachkräften vor Ort sowie zur Anschaffung von notwendigem Material in Betreuungseinrichtungen verwendet. Über die Finanzierung von Projekten in Uganda, Eritrea und im Kosovo hinaus stellt Children for Tomorrow Mittel für die Arbeit der „Flüchtlingsambulanz für Kinder und Jugendliche“ im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bereit. Alle Projekte sind darauf ausgerichtet, langfristig und nachhaltig zu arbeiten.

Seit April 2011 hat Children for Tomorrow ein eigenes Stiftungsgebäude auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Der neue Stiftungssitz beherbergt neben der Flüchtlingsambulanz die Psychosozialen Programme, das Research Center und die Verwaltung. Alle Projekte werden von diesem Headquarter aus geleitet.